Die Gasthäuser sterben auf dem Land aus

Obwohl die Beschäftigtenzahl in Brandenburgs Gastgewerbe seit Jahren zunimmt, bleibt die Umsatzentwicklung unter den Erwartungen. Im vergangenen Jahr erzielte die Branche nominal nur ein mageres Plus von 1,3 Prozent, preisbereinigt sogar ein Minus von 0,8 Prozent. Mehr als 600 Betriebe vor allem in den ländlichen Regionen haben nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in den vergangenen Jahren bereits aufgegeben. Brandenburgs Dehoga-Präsident Olaf Schöpe spricht von einem »fast dramatischen Gasthaussterben auf dem Lande«.

Mit mehr als 30 000 Beschäftigten und einem geschätzten Jahresumsatz von etwa einer Milliarde Euro ist die Branche nach Dehoga-Einschätzung eine tragende Säule der Brandenburger Wirtschaft. Zum Gastgewerbe gehören neben Hotels und Gaststätten Cafes, Pensionen, Ferienunterkünfte, Imbissstu...


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