US-Botschafter Grenell verteidigt Drohungen gegen deutsche Firmen
Berlin. Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat die Drohungen gegen deutsche Firmen bekräftigt, die sich an der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen. »Firmen die im Bereich des russischen Energieexportsektors arbeiten, riskieren eventuelle Sanktionen«, sagte er der »Rheinischen Post«. US-Regierung und US-Kongress hätten »klare Vorbehalte bezüglich Energiesicherheit und den geopolitischen Auswirkungen von Nord Stream 2«. Die Pipeline soll Gas direkt von Russland über die Ostsee nach Deutschland transportieren. Grenell hatte in einem am Wochenende bekannt gewordenen Brief an der Pipeline beteiligten Konzernen gedroht, sie würden sich einem »erheblichen Sanktionsrisiko« aussetzen. Der Bau der 1200-Kilometer-Trasse hat bereits begonnen. dpa/nd Kommentar Seite 10
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