Bloß raus aufs Land!

Martin Kröger fährt zu Silvester lieber nach Brandenburg

  • Martin Kröger
  • Lesedauer: 1 Min.

Brandenburg ist das neue Berlin, heißt es. Daran stimmt vieles: Das Nachbarbundesland hat unter anderem reichlich Freiräume, die es in der Hauptstadt wegen der wachsenden Stadt schon lange nicht mehr gibt. Und allen Klischees zum Trotz gibt es in Brandenburg sehr tolerante Menschen: jeder nach seiner Fasson! Das gilt in der Mark noch was. All das macht auch das landschaftlich attraktivere Brandenburg zu einer echten Silvester-Alternative. Wiesen, Wälder, Seen, Hügel und Sternenhimmel sind tausendmal schöner als die wogende, alkoholschwangere Menge am Brandenburger Tor.

Und anders als in Berlin ist die Gefahr, Opfer von Böllern zu werden, die so laut sind wie Schiffsartillerie, geringer. Der ein oder andere verpulvert zwar auch in Brandenburg sein Geld, aber im Gegensatz zur Hauptstadt dauert das Trommelfeuer nicht drei Tage, sondern nur drei Stunden. Überhaupt verballern die Märker ihr Geld nicht so gerne, sondern sie beteiligen sich lieber an einem regen Tauschhandel untereinander. Bei diesem dürfen auch Großstädter mitmachen, die hier Landsitze haben. Für Käsekuchen gibt es dann Gemüse oder Selbstgebrannten. Prost Neujahr!

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