Landesvertretung: Bienen nach »Xavier« gestorben

  • Lesedauer: 1 Min.

Potsdam/Berlin. Die beiden Brandenburger Bienenvölker auf dem Dach der Landesvertretung in Berlin sind tot. Sie seien Anfang Oktober dem verheerenden Herbststurm »Xavier« zum Opfer gefallen, bedauerte Holger Ackermann, Sprecher des Brandenburgischen Imkerverbandes. Er hatte die Völker zur Verfügung gestellt, um für Imker und mehr Bienenvölker in Brandenburg zu werben. Der Verlust sei tragisch. Etwa 40 000 Tiere kamen ums Leben, sagte er. »Der Anblick der vom Wind umgestoßenen und leeren Stöcke war ein Schock«, sagte er. Üblicherweise beginne jetzt die Winterruhe der Bienen. Sie schlafen jedoch nicht, sondern liegen dicht aneinander gekuschelt und schöpfen Kraft. »Der Tod kam plötzlich«, sagte er. Vermutlich seien zunächst die beiden Königinnen ums Leben gekommen. Dann starben die Drohnen und Arbeitsbienen beziehungsweise flüchteten ohne Überlebenschance. »Glücklicherweise konnte der Honig dieser Saison bereits geerntet werden«, sagte Ackermann. 2018 sollen die Stöcke neu besiedelt werden. dpa/nd

App »nd.Digital«

In der neuen App »nd.Digital« lesen Sie alle Ausgaben des »nd« ganz bequem online und offline. Die App ist frei von Werbung und ohne Tracking. Sie ist verfügbar für iOS (zum Download im Apple-Store), Android (zum Download im Google Play Store) und als Web-Version im Browser (zur Web-Version). Weitere Hinweise und FAQs auf dasnd.de/digital.

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -