Minigolf statt Guillotine
PeWoBe-Mitarbeiter von fristlos gekündigten Flüchtlingsunterkünften verteidigen sich
Kinder fahren auf dem Hof Fahrrad. Es sind Sommerferien, sie müssen nicht zur Schule. Die Gebäude um sie herum gehören zu einer Flüchtlingsunterkunft des Betreibers »Professionelle Wohnen- und Betreuungsgesellschaft« (PeWoBe). Die steht seit Wochen unter starkem medialem Beschuss. Nach Vorwürfen über schlechte Bedingungen im Heim, Bekanntwerden der DVU-Vergangenheit der Heimleiterin und eines Mailverkehrs über »Kinderguillotinen« und »Krematorien« kündigte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) am vergangenen Wochenende an, alle neun PeWoBe-Heime fristlos zu kündigen. Die PeWoBe wies alle Vorwürfe von sich und will sich juristisch gegen die Kündigung wehren.
Am Dienstagvormittag stehen Peggy Müller, Leiterin des Heims in der Carola-Neher-Straße, und Birgit Bley, Geschäftsführerin der PeWoBe, im Eingangsbereich der Hellersdorfer Unterkunft. Sie wirken nervös, vorsichtig. Später sagt Bley: »Sie können sich vorstellen, dass wir derzeit sehr...
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