Land muss Abriss von Platte weiter fördern

  • Lesedauer: 1 Min.

Potsdam. An dem hohen Leerstand in vielen Plattenbauten in Brandenburg wird nach Ansicht von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) auch der Flüchtlingszuzug langfristig nichts ändern. »Die Flüchtlinge, die in den Regionen mit Leerstand bleiben wollen, sind zahlenmäßig nicht so stark, dass dies den Trend umkehren könnte«, sagte Schneider am Dienstag in der »Märkischen Oderzeitung«. In Brandenburg seien bereits 60 000 Wohnungen durch Abriss oder Umbau vom Markt genommen worden. Der Leerstand sei damit im Durchschnitt auf unter zehn Prozent gedrückt worden. »Wo es gelungen ist, die Qualität der Wohnungen in den Innenstädten zu verbessern, liegt der Leerstand jetzt unter fünf Prozent«, so Schneider. »Die Aufwertung - die zweite Seite neben dem Abriss - hat hier messbare Erfolge gebracht.« Angesichts der Tatsache, dass in manchen Neubaugebieten mehr als zehn Prozent der Wohnungen leer stünden, forderte sie eine Neuauflage des Stadtumbauprogramms, dass die Programme Ost und West zusammengeführt. »Für uns ist wichtig, dass auch weiterhin der Abriss gefördert werden kann«, so Schneider. dpa/nd

App »nd.Digital«

In der neuen App »nd.Digital« lesen Sie alle Ausgaben des »nd« ganz bequem online und offline. Die App ist frei von Werbung und ohne Tracking. Sie ist verfügbar für iOS (zum Download im Apple-Store), Android (zum Download im Google Play Store) und als Web-Version im Browser (zur Web-Version). Weitere Hinweise und FAQs auf dasnd.de/digital.

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -