Werbung

Ramelow will Kinder von Flüchtlingen einbürgern

  • Lesedauer: 1 Min.

Erfurt. Um Flüchtlinge besser zu integrieren, fordert Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) Reformen beim Staatsbürgerrecht. Flüchtlingskinder, die hier geboren werden, sollten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, so Ramelow im MDR. Ramelow warnt vor überzogenem Aktivismus in Sicherheitsfragen. Er könne sich nicht erinnern, in Thüringen jemals eine vollverschleierte Frau gesehen zu haben, sagte er in Richtung der jüngsten Vorstöße aus der Union für ein »Burkaverbot«. Zugleich kritisierte er die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). »Ich hätte mir einen geordneten Zugang von Menschen gewünscht, ich hätte mir eine europäische Kontingentlösung gewünscht.« dpa/nd

App »nd.Digital«

In der neuen App »nd.Digital« lesen Sie alle Ausgaben des »nd« ganz bequem online und offline. Die App ist frei von Werbung und ohne Tracking. Sie ist verfügbar für iOS (zum Download im Apple-Store), Android (zum Download im Google Play Store) und als Web-Version im Browser (zur Web-Version). Weitere Hinweise und FAQs auf dasnd.de/digital.

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.